Streit um Wrestling-Schäden — Ashley Massaro (†) will Wissenschaft ihr Hirn spenden

Der plötzliche Tod von Ex-WWE-Star Ashley Massaro (✝39) schockierte am Donnerstag die Wrestling-Gemeinde!

Während Massaros Fans trauern, verblüfft ihr Anwalt Konstantine Kyros mit einer ungewöhnlichen Ankündung: „Es war Ashleys Wunsch, dass ihr Hirn gespendet werden soll“, sagte er der „New York Post“.

▶︎ Der Grund: Massaro will mit der Hirn-Spende posthum einen seit Jahren schwelenden Rechtsstreit mit der WWE, Amerikas größtem Wrestling-Veranstalter, klären.

2016 verklagte die Ashley Massaro ihren ehemaligen Arbeitgeber zusammen mit 60 Kollegen. Sie warfen der WWE vor, die Gefahr von Schädelverletzungen völlig ignoriert zu haben.

Nach ihrem Karriere-Aus schaffte es Massaro sogar auf das Cover des PlayboyFoto: FilmMagic/Getty Images

Laut Klageschrift will Massaro im Laufe ihrer Ring-Karriere (2005-2008) mehrere Gehirnerschütterungen. In der Folge will sie unter „CTE“ gelitten haben, einer schwer degenerativen Hirn-Erkrankungen. Bei der auch als „Boxer-Syndrom“ bekannten Krankheit, entstehen Löcher im Hirn. Die Folge: Stimmungsschwankungen, Depressionen, Gedächtnisverlust.

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Wissenschaftler ist Welt-Star

Um das zu beweisen hatte Ashley Massaro verfügt, dass ihr Hirn nach ihrem Tod von Dr. Bennet Omalu (50) untersucht werden soll. Weil er immer wieder die Auswirkungen von Schädel-Verletzungen auf Sportler untersuchte, wurde er als „Gehirnerschütterungs-Doktor“ bekannt. 2015 folgte für Omalu die größte Anerkennung: Seine Geschichte wurde im Film „Erschütternde Wahrheit“ erzählt, Will Smith schlüpfte in die Rolle des Doktors!

Dr. Bennet Omalu (r.) mit Schauspieler Will Smith (M.)Foto: dpa Picture-Alliance

Dr. Omalu hat außerdem bei mindestens sechs ehemaligen Kollegen von Massaro das „Boxer-Syndrom“ diagnostiziert. Genau deshalb soll der Arzt jetzt auch Massaros Arzt untersuchen. Ihr Anwalt hat bereits Mutter und Schwester der Wrestlerin um Erlaubnis gefragt. „Sie waren ein bisschen verärgert darüber“, sagte er der „New York Post“.

Gerade Wrestler sind für ihre frühen Tode berüchtigt. Wie sehr, zeigt eine Studie der University of Eastern Michigan: Die untersuchte 557 Ex-Wrestler und fand heraus: Von 62 Wrestlern, die zwischen 1985 und 2011 gestorben waren, wurden ganze 49 nicht einmal 50 Jahre alt. Damit ist Wrestling noch gefährlicher als Football!

Источник: Bild.de

Источник: Corruptioner.life

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